Besucherzaehler

(Leseprobe)

Ein kleines Abenteuer in der heimischen Umgebung in jungen Jahren




Glückauf!

So lautete unser Motto, einer kleinen Gruppe kleiner Jungs mit ihren kleinen Mopeds.

Knapp über 16 Jahre alt waren wir Abenteurer, ausgestattet mit Zweirädern unterschiedlichster Art und Alters.

Hier (die beiden einzigen!) Fotos dieses Abenteuers, die einige von uns zeigen, nachdem wir diesen Ausflug halbwegs überstanden hatten.

 Hufi (links) hält sich jubelnd ein paar übrig gebliebene Landjäger über den Kopf: sein Frühstück ist gesichert! - ...und zweie scheinen deswegen verzweifelt zu sein...

   ...es wird beratschlagt, was jetzt zu tun sei...      




Eine an sich simple Idee sollte uns zum Dauer-Campingplatz von Diddis Eltern nach Altrip führen, um dort hoffentlich ein weniger simples Wochenende zu verbringen: ein Zelt stand bereit, kleine Baggertümpel waren in der Nähe, und Sonne satt hatte es auch. Also: nix wie los!


Aber bereits auf der halben Strecke - also nach rund 10,5 Kilometern - erwischte einen von uns ein klägliches Schicksal: kein Benzin mehr! Der Depp, den ich nicht nennen will, hatte vergessen, vorher zu tanken!

(Hier begann, so denke ich, eine Serie von Zwischenfällen, die fortan meine Reisen in die ferne Welt prägen sollten: nie langweilig, weil Unvorhergesehenes stets dann eintritt, wenn man es nicht vorhersehen kann...)



Nachsatz:

Noch heute, im Jahr 2010 - (40 Jahre später!), wo ich die Geschichte aus meinen Notizen niederschreibe, gerate ich in Panik, wenn ich das arglistige, hässliche Summen nur einer einzigen Schnake höre...

Viele Menschen, die eine Safari in tropische Gebiete unternommen haben, können wohl meine Beschreibung nachvollziehen. Aber neun Direktkilometer von der eigenen Wohnung entfernt mutet sich das alles irgendwie komisch an - und ist doch nichts anderes als grausame Wahrheit...