Besucherzaehler

(Leseprobe, Karten und Bilder)


Rund um den Pilsensee


Ein kleines Abenteuer vom 27. Juni bis 8. Juli 1994




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... fuhr ich los, um einen Zeltplatz zu suchen: zuerst zum Wörthsee, dort gab es aber nur einen Caravanplatz; dann rund um den Ammersee herum. Auf dem ersten Zeltplatz gab es keinen einzigen Baum, und der Platz selbst war eine winzige, vertrocknete Fläche und sollte 20 DM pro Nacht kosten! Die haben sie wohl nicht alle...
Auf dem zweiten, in Richtung Süden, standen zwar einige Bäume, aber alles war so hässlich wie die Nacht schwarz: Wohnwagen in Reih' und Glied, Zelte ebenso. Büsche und Bäume akkurat gestutzt und akribisch gepflanzt. Nö nö, nix für einen Naturliebhaber!
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Der Aufstieg zur Alpspitze reizt ja enorm; doch mein Schädel dröhnt wie verrückt, und ich Dussel hab nach den vergangenen Tagen in praller Sonne immer noch keinen Hut gekauft. Hoffentlich trifft mich nicht ein wirklicher Hitzschlag! Oder habe ich schon einen?
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Auf dem Rückweg, die vielleicht zehn Meter hinunter zu Dieter, schoss es mir auf der linken Seite in den Rücken: Heigewitter! Wohl einen Nerv eingeklemmt? Das hab ich bestimmt nicht gebraucht, gerade jetzt! Es wäre auch keine Premiere, denn diese überaus schmerzliche Behinderung kenne ich ja schon aus früheren Zeiten, und das auch schon mehrmals. Aber doch nicht hier oben, bitte nicht!
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Nach einer fürchterlichen Gewitternacht, in der ich ständig das Dach des Vorzeltes nach oben hieven musste, um das Wasser ablaufen zu lassen, - sonst wären die Stangen eingebrochen - , war ich morgens ziemlich geplättet...
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...Ich wage es ja kaum, diesen Schleimfilm, den ich mir jeden Abend ansehen musste, zu beschreiben; das ist wirklich nur etwas für Hartgesottene! Aber da dies halt mal dazugehört, versuche ich ohne große Schreckensworte zu schildern, was ständig ablief: ...
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...Als ich das realisiere, ist es zu spät: ich drehe mich um und sehe - nichts! Rechts, links, hinten, oben und vorne, nicht als diffuses Hellgrau! Und unten das Grauweiß des harschen Schnees, auf dem ich fassungslos stehe.
Na sauber, denke ich, das hast du ja wieder einmal toll hingekriegt, du Depp!
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Montag, 27.6.94 - Tag 1

Abfahrt um 10 Uhr 30 aus Ludwigshafen

Hier ein Bildchen des hübschen Spaßmachautoleins:



Zufälligerweise im Hintergrund ein 12 Jahre neueres Modell!



Dienstag, 28.6.94 - Tag 2


Überblick der Gegend; über Garmisch der Wank



Links das Zugspitzmassiv, unten Garmisch, rechts Berge...


Mittwoch, 29.6.94 - Tag 3



Freitag, 1.7.94 - Tag 5




Idylle auf meiner Parzelle




Samstag, 2.7.94 - Tag 6










Sonntag, 3.7.94 - Tag 7



Blick auf den Ammersee



Montag, 4.7.94 - Tag 8



Blick auf den Waxenstein, der uns aber ein Tick zu steil ist...



rot die Seilbahn, rechts oben unser anvisiertes Ziel




auf halbem Weg zum Osterfelder:
unten Garmisch, rechts oben der Wank von der letzten Tour




Postkarten





Erste Rast in 1.800 Metern mit Blick auf das Wettersteingebirge




Sehnsuchtsblick auf die Alpspitze




Blick aus einem Flugzeug

Erstaunlicherweise zeigt dieses Fliegerfoto auch in etwa die gleiche Perspektive wie mein zusammengesetztes Foto aus  Fußgängersicht. Ein toller Zufall, finde ich:

                           
Mein Blick in das Höllental





Dieter rund 40 Meter unter mir...








...und das einzige Bild von mir aus diesem Urlaub!

...ein Ausschnitt:


Schwach erkennt man das Halstuch, FT genannt aus Jugendzeiten, das ich als Stirnband benutze und
unter meine Haare gezogen habe, damit die Pracht nicht so anklebt und Freiheit hat...
...und meine farbenfrohen Schuhe!


Weitere Eindrücke aus dieser Stelle, wo wir einige Minuten Rast einlegen (bitte mit der Maus darauf zeigen!):



Die Zugspitze scheint etwas höher gewandert zu sein...

Mit Sicherheit nicht der "gut ausgebaute Weg"...

unten ist schon wieder Garmisch zu sehen, diesmal von der anderen Seite aus

kleine Tümpel, die sich vor der Sonne verkriechen konnten






Auf dem Weg zur Höllentalangerhütte;
wieder zwei übereinander geklebte Bilder!




Ein Stück weiter, praktisch am Eingang zur Klamm




            
Der unterste Teil des Wasserfalls, wo er sich zum Bach wandelt



von fast dort kamen wir: das ist die Höllentalspitze, 2.745 m;
unser Abstieg begann etwa 700 Meter darunter, in der Kerbe rechts neben dem Gipfel





Dieter bei einer kurzen Rast



                           




                         
Diese Postkartenansichten hätte ich mit Sicherheit besser auf den Film gebannt, wenn ich einen neuen gehabt hätte... grrrr...







Dienstag, 5.7.94 - Tag 9

Die Tour dieses Tages spielte sich auf meiner Parzelle ab!



Bis 13 Uhr hatte ich hier ungestört gedöst




Kloster Andechs aus der Ferne...



...und von Innen





Am Ufer, kurz vor meiner Parzelle


Mittwoch, 6.7.94 - Tag 10



Donnerstag, 7.7.94 - Tag 11


Bilderfahrkarte:


Erläuterung:
Unten die Zahnradbahn, oben eine Gondel der Seilbahn...
Und ganz oben die Daten; man muss nur den Monitor auf den Kopf stellen.
Oder seinen Kopf nach unten drehen.











Hier eine Bildcollage von zwei Aussichten:


Auf der linken Hälfte mein Blick ins Tal und in die umliegenden Berge;
rechts auf dem Zugspitzplatt, etwa 300 m tiefer




(Postkarte): Das Gipfelkreuz, so wie ich es gerne gesehen und auch gerne angefasst hätte!



Freitag, 8.7.94 - Tag 12

Abreisetag! 


Abschiedsbild